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Rainer Werner
Vor über 60 Jahren wurden in Hadamar sehr viele behinderte und psychisch kranke Menschen getötet.
Ich finde es wichtig, dass sich heute viele Menschen mit diesem Thema befassen.

Hadamar
Das haben wir auf der Tagung gemacht:
Bei der Tagung waren 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen da.
Uta George und Klaus Lohmann haben die Geschichte von Hadamar in Leichter Sprache erzählt.
Anschließend haben wir uns die Garage und die Keller-Räume angesehen.
Im Keller gab es eine Gas-Kammer.
In der Gas-Kammer wurden 10.000 Menschen mit Behinderung und psychischen Krankheiten getötet.
Danach haben darüber gesprochen, was wir im Keller und in der Garage empfunden haben.
Für mich war das schrecklich, was man damals mit behinderten Menschen gemacht hat.
Ich habe mich gefragt: Warum haben die Menschen so etwas gemacht?
Arndt Kunau hat über Nazis von heute berichtet.
Es gibt auch heute noch Nazis.
Man sagt auch: Neo-Nazis.
Nach dem Gespräch sind wir in die Ausstellung gegangen.
Dann sind wir auf den Friedhof gegangen.
Der Friedhof ist kein normaler Friedhof.
Dort wurden viele Menschen auf einmal in ein Massen-Grab gemacht.
Zwischen 1942 und 1945 wurden über 4000 Menschen mit Gift-Spritzen und Tabletten getötet.
Diese Menschen bekamen auch nichts zu essen.
Auf dem Friedhof haben wir eine Gedenkfeier gemacht.
Danach haben wir wieder über unsere Empfindungen gesprochen.
Ich war sehr traurig darüber, dass so etwas passiert ist.
Ich habe auf der Tagung viel gelernt.
Ich finde es wichtig, dass alle Menschen sich wissen:
In Hadamar wurden viele Menschen mit Behinderungen umgebracht.
Das dürfen wir nicht vergessen!
Darum war ich auf der Tagung in Hadamar.
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