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Es gibt eine gute Nachricht. Bundesministerin Renate Schmidt will prüfen, ob es in Wohnheimen und Werkstätten in Zukunft Frauenbeauftragte geben kann.
Petra Groß vom Netzwerk People First Deutschland e. V. hatte über 500 Unterschriften dafür gesammelt, dass es in Werkstätten und Wohnheimen Ansprechpartnerinnen extra für Frauen geben soll. Sie übergab diese Liste im Oktober dem Bundesbehindertenbeauftragten Karl Hermann Haack.
Warum sind Frauenbeauftragte wichtig? Frau Groß sagt dazu: "Wir finden, dass es unheimlich wichtig für die behinderten Frauen in den Einrichtungen ist, wenn es dort Frauenbeauftragte gibt. Sehr viele Frauen werden sexuell missbraucht und haben niemanden, dem sie sich anvertrauen können. Es ist sehr wichtig, dass die Frauenbeauftragten von außerhalb kommen und selbst behindert sind. Dann wird viel eher Vertrauen aufgebaut. In den Einrichtungen sind die Frauen abhängig und haben Angst, sich jemandem anzuvertrauen".
Herr Haack hat einen Brief an Petra Groß geschrieben. Darin steht, dass Renate Schmidt sich um diese Sache kümmern wird. Renate Schmidt ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie will mit den Wohnheimleitungen und Werkstattleitungen sprechen. Sie will auch mit dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung sprechen, ob diese Forderung erfüllt werden kann.
Herr Haack wird Petra Groß Bescheid geben, sobald er zu diesem Thema etwas Neues weiß.
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